MOTIVATION

Drei Regeln fürs Schreiben

 

 
 

 
Ich empfinde das Schreiben grundsätzlich immer als zermürbend und anstrengend. Ganz egal ob es um das Schreiben einer Hausarbeit, eines Drehbuches, eines Romans oder eines Konzeptes handelt. Mich hinzusetzen und etwas zu schreiben, fällt mir eigentlich immer extrem schwer. Darum präsentiere ich hier meine drei ganz persönlichen Regeln, damit die Sache mit dem Schreiben auch wirklich mal klappt.
 

 
Die Vorstellung sagen zu können, man hätte in seinem Leben einen Roman verfasst, ist schön und sie gefällt mir gut. Nur ist es in der Regel schwierig diese Aufgabe erfolgreich zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund habe ich mir meine drei Regeln für das Schreiben ausgedacht:
 

 
 

 
Regel Nummer 1
Das Schreiben muss zelebriert werden

Am besten man richtet sich für das Schreiben ein klares Zeitfenster ein. Zum Beispiel könnte ich mir vornehmen, dass ich morgen früh um Punkt 10 Uhr loslege. Im ersten Schritt jedoch, muss der Schreibtisch komplett aufgeräumt werden. Im Zweiten, muss ein Kaffee oder ein Tee gekocht werden. Das bedeutet, man hat seinen aufgeräumten Schreibtisch vor sich, seine klare Uhrzeit und neben sich sein Heißgetränk. Im besten Fall sogar eine ganze Kanne. Jetzt kann es losgehen.


Regel Nummer 2
Sitzen bleiben bis etwas kommt

Diese Regel gilt meiner Meinung besonders für das Schreiben eines Drehbuches oder eines Romanes. Eines fiktionalen Stoffes also. Oft wird behauptet, man solle bei einer Schreibblockade seinen Arbeitsplatz verlassen, spazieren gehen oder sich mit einer anderen Aufgabe widmen. Meiner Meinung nach ist das jedoch Unsinn. Ich denke, dass man gerade während der Schreibblockade auch weiterhin vor seinem Text sitzen bleiben sollte und im Notfall eine gefühlte Ewigkeit lang auf den leeren Bildschirm starren muss. Denn die Schreibblockade ist für mich so etwas wie eine zeitlich beschränkte, aber konstante Phase während des Schreibprozesses. Darum muss sie ausgesessen, bzw. abgesessen werden. Die Schreibblockade gehört meiner Meinung nach zur Natur des Schreibens.


Regel Nummer 3
Aufhören wenn man weiss wie es weitergeht

Dieser Punkt ist ein wenig kontrovers und er spiegelt nur meine Erfahrungen wieder. Wenn ich, zum Beispiel nach einer ausgesessenen Schreibblockade, endlich eine Seite geschrieben habe und ich genau weiss, wie sich meine Handlung weiter entwickeln soll, dann beende ich das Schreiben. Denn dann ist die Energie vorhanden, die ich benötige auch am folgenden Tag an meiner Geschichte weiter zu arbeiten. Dies tue ich, damit ich mit einem guten Gefühl zurück in den Prozess finden kann.
 

 
 

 
Das sind meine drei ganz persönlichen Regeln für das Schreiben.

1. Schreiben zelebrieren
2. Schreibblockade aussitzen
3. Aufhören wenn man weiss wie es weiter geht
 

 
 

 
 

 
Grundsätzlich gelten diese Regeln in erster Linie für den Anfang des Prozesses. Denn das Schwierigste beim Schreiben ist es, in den Flow zu kommen.