KANALVORSTELLUNG

Minimalismus, Selbstständigkeit und neue Ziele

 

 
 

 
In Geschichten gibt es immer einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss. Und weil der Anfang bekanntermassen das Schwierigste ist, weiss ich gar nicht so genau, womit ich anfangen soll. Mein Name ist Daniel. Ich wurde 1980 in Düsseldorf geboren und ich habe an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main das Fach „Film/Video“ studiert. Nach meinem Uniabschluss habe ich einen gravierenden Fehler gemacht: Ich bin auf eine unvorbereitete Art und Weise direkt in die Selbstständigkeit gestartet. Und ich hatte dabei zu hohe Erwartungen an mich selbst und zu hohe Erwartungen an die anderen. Ich hatte erwartet, dass, nach einem Filmstudium, die grossen Aufträge und Filmjobs ganz von selbst kommen würden. Nur dem ist nicht so. Stattdessen wurde mein Leben immer mehr zu einer Abwärts- Spirale. Ich hatte kaum Filmaufträge und befand mich in einem dauerhaften Zustand des Verdrängens und der Unzufriedenheit.
 

 
Doch ab dem Augenblick, an dem ich die aktuelle Situation anerkannt und verstanden hatte, konnte ich folgendes tun: Ich konnte meinen „Alten Ego“ abtöten. Denn ich wusste, dass eine Veränderung statt finden muss. Hierbei gehe ich aktuell folgendermassen vor: Zuerst fertige ich eine simple Zeichnung von mir selbst an. Ich notiere all meine Charaktereigenschaften, meinen gesellschaftlichen Status, meine finanzielle Situation und all meine Defizite in dieser Zeichnung:
 

 
 

 
Danach frage ich mich, an welchem Punkt meines Lebens die Ergebnisse und die Umstände besser waren. Immerhin habe ich das Gefühl nicht mehr voran zu kommen und in den Jahren zuvor alles falsch gemacht zu haben. Doch in Wahrheit hatte ich nichts falsch gemacht. Sondern ich habe bestimmte Dinge ganz einfach nicht getan, die ich hätte tun sollen. Wie würde mein Leben heute aussehen, wenn ich mit 25 bis heute alles richtig gemacht hätte? Wo würde ich heute stehen? Wäre ich mit meinem Leben mehr zufrieden als ich es heute bin?
 

 
 

 
Auf der einen Seite der Zeichnung sehe ich mein aktuelles Ich. Auf der anderen Seite mein Ich, zu welchem ich hätte werden sollen. Zumindest dann, wenn ich in den Jahren zuvor die Dinge getan hätte, die ich hätte tun müssen. Die Lösung besteht für mich nun darin, in Gedanken weitere 10 Jahre nach vorne zu springen. Mit 25 war mein Leben noch in Ordnung. Mit 35 ist es aus der Bahn gelaufen. Wie aber soll mein Leben mit 45 aussehen?
 

 
Welches Leben wünsche ich mir? Welche Charaktereigenschaften und welchen gesellschaftlichen Status erträume ich mir für die Zukunft? Wichtig bei dieser Vision ist mir, nicht realistisch zu sein. Die Traumvorstellung darf und soll utopisch und absurd sein. Sie muss auf den Zettel notiert werden. Die Dinge, die in Zukunft getan werden müssen, werden ab sofort getan. Die Dinge die ich in der Vergangenheit hätte tun müssen, werden nachgeholt. Und das binnen kürzester Zeit.
 

 
 

 
Im Prozess meines „Alten Ego abtötens“ habe ich folgende Themen für mich entdeckt: Minimalismus, Persönlichkeitsentwicklung und motivierende Youtube-Videos. Auf meinem Kanal würde ich gern von meinen Erfahrungen berichten. Ich bin nicht ein idealistischer Minimalist und auch kein Motivations-Coach.
 

 
 


 
Wie sichere meine Selbstständig, komme mit wenig Geld zurecht, baue meine finanziellen Schulden ab und verschaffe mir selbst dennoch eine Umgebung, die mir das Gefühl von Wertigkeit und Wohlstand vermittelt? Wie motiviere ich mich selbst, meine Ziele zu erreichen? Und wie schaffe ich es neue Routinen für mein Leben zu entwickeln? Das sind die Themen, um die es auf meinem Youtube Kanal gehen soll.

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